Psychomotorik2020-03-08T14:03:29+00:00

Psychomotorik nach Aucouturier

„Das Kind spielt nicht, um zu lernen, sondern es lernt, weil es spielt“

  • und das geschieht an einem sehr besonderen Ort – dem Psychomotorik-Raum.

Der Psychomotorik-Raum ist angenehm, abwechslungssreich und bunt. Hier ist ein Erwachsener, der aufmerksam ist und die Produktionen des Kindes anerkennt, aber auch „hält“, wenn dabei Schwierigkeiten, Ängste, Entdeckungen, Wünsche, Sehnsüchte, Freude oder Emotionen entstehen.

Ein Erwachsener ist präsent, der das Kind in seinem Reifungsprozessen begleitet.

Unsere Psychomotorik-Therapeutin orientiert sich an den Entwicklungsthemen und Ressourcen Ihres Kindes und arbeitet auf der Grundlage der therapeutischen Beziehung mit Bewegung, Spiel, Stimme und weiteren Gestaltungsmitteln.

Ihr Kind erprobt im geschützten Rahmen seine Fähigkeiten und erweitert seine Grenzen. Bewegungs- und Symbolspiele geben ihm Gelegenheit, seine Erlebnisse, Gefühle und Konflikte auszudrücken, zu verarbeiten und neue Verhaltensmuster zu erlernen.

Die psychomotorische Therapie findet u.a. Anwendung bei Kindern- und Jugendlichen mit folgenden Störungsbildern:

• Autistische Erscheinungsformen
• Störung des Sozialverhaltens
• Psychosoziale Belastungsstörungen
• Depressive Störungen
• Angststörungen
• Essenstörungen
• Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
• Störungen der motorischen Expressivität ( z.B. ADS/ADHS)

Mögliche Zielsetzungen sind u.a.:

• Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens, auch der sozio- emotionalen Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit
• Verbesserung der Beziehungsfähigkeit
• Verbesserung der Selbständigkeit in der altersentsprechenden Selbstversorgung
• Verbesserung der Belastungsfähigkeit, der Konzentration und der Ausdauer

Ein regelmäßiger Austausch und die Bereitschaft der Eltern bzw. des sozialen Umfeldes zur Zusammenarbeit ist für diese Therapieform unerlässlich.

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Therapie haben, dann wenden
Sie sich bitte an Ihren Therapeuten.

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